Bodenleger - ein Beruf mit guten Beschäftigungsaussichten

Der Beruf des Bodenlegers lässt sich auf absehbare Zeit nicht durch Maschinen oder Computer ersetzen. Das Berufsbild des Bodenlegers ist interessant und vielfältig.

Er muss:

  • Unterböden beurteilen und prüfen,
  • Trockenunterböden herstellen,
  • Alte und neue Estriche vorbereiten,
  • Elastische Beläge, wie PVC, Gummi, Linoleum usw. Textile Beläge, wie gewebte oder getuftete Teppichböden, Nadelvlies usw. Schichtstoffelemente, wie Laminat oder Fertigparkett fachgerecht verarbeiten können und dies sowohl auf Flächen als auch auf Treppen und ggfs. sogar an Wänden,
  • Die Montage von allen möglichen Sockelleistensystemen, sowie die Reinigung und Pflege der von ihm verlegten Bodenbeläge beherrschen.

Bodenleger erledigen auch spezielle Verlegearbeiten, wie Teppichböden verspannen, punktelastische Böden, Böden mit Intarsien, Böden mit erhöhten Hygiene-Rutschanforderungen.

 

Weitere Informationen

  • Im Laufe der Jahre hat sich das Berufsbild stark gewandelt,
  • In den Anfängen nach dem Krieg gab es in der Bauausführung wesentlich längere Bauzeiten und entspanntere weniger kritische Kunden. Die Werkstoffe waren lösemittelhaltig und auch bei nicht optimalen, raumklimatischen Rahmenbedingungen weitestgehend problemlos zu verarbeiten,
  • Die Situation auf den Baustellen ist heute eine andere. Die Fertigstellung der Gebäude soll in immer kürzeren Zeiten erfolgen. Die Kunden sind kritischer geworden, sowohl was die Ausführung der Arbeiten, als auch die Verwendung der eingesetzten Stoffe betrifft. Die Bodenbeläge und die eingesetzten Kleber, Vorstriche und Spachtelmassen, müssen nicht nur ihren eigentlichen Zweck, sondern auch den Umweltanforderungen gerecht werden,
  • Der BVPF schafft durch Mitgliederinformation und Schulungen ein hohes Niveau bei seinen angeschlossenen Innungsbetrieben, um dadurch den hohen Anforderungen des Marktes also der Kunden, in Verbindung mit den technischen Veränderungen gerecht zu werden.